"Ludwig´s Weihnacht" Weihrauch

Begeben Sie sich auf eine märchenhafte Reise in die Traumwelt König Ludwig II. von Bayern - des berühmten "Märchenkönigs" - eingehüllt im Duft königlichen Glanzes. Eine Welt der Träume und des weihnachtlichen Zaubers öffnet sich vor dem geistigen Auge dieser wahrhaft königlichen Majestät.

König Ludwig II. liebte von allen Festen des Jahres Weihnachten - das wohl gefühlvollste und innigste Fest - ganz besonders. Auch Christbäume (Weihnachtsbäume) gehörten zu seinen besonderen Vorlieben, sowie die Herzensgabe des Schenkens, welche ihm schon früh zu einer Hauptlebensfreude wurde. Der Frieden lag ihm ganz besonders am Herzen. "... die Adventszeit und das damit nahende Weihnachtsfest erfüllten ihn von klein auf stets mit großer Freude. Das Besorgen der Geschenke, das Schmücken der Christbäume und das Nahen des Heiligen Abends bedeuteten ihm jedes Jahr aufs Neue eine unbeschreibliche Freude."(*1)

"Nun nahen ja wieder die theuren Weihnachtswochen, die ich stets mit gleicher Freude begrüße; sie gehören doch immer zu den schönsten des Jahres!"(*2) Teilt Ludwig II. am 2. Dezember 1868 Prinz Wilhelm von Hessen-Darmstadt, seinem Lieblingsvetter mit.

Schon Wochen vor Weihnachten galt in den jeweiligen Residenzen, in denen sich Ludwig aufhielt, sozusagen der Ausnahmezustand vor diesem "großen Lichtfest der Christenheit, in dem Gott, das Licht der Welt, auf die Erde kommt".(*3) Der König benötigte jedoch auch diese Zeit der Vorbereitung, da er für jeden einzelnen seiner Familie, anderen Verwandten, seinen Lehrern und Erziehern, sowie auch seinen Bediensteten, das zu dessen Interessen und Neigungen und für deren praktischen Gebrauch passende Weihnachtsgeschenk finden wollte. An diesem Fest ging es Ludwig auch darum, "seinen Beitrag dazu zu leisten, "den Sieg des Lichtes über die menschliche Bosheit und Finsternis zu erringen". Er war sich bewusst, dass das Weihnachtsgeschehen der Ausgangspunkt für dieses Bemühen ist."(*4) Das Licht zu den Menschen zu bringen tat Ludwig im täglichen Leben - durch die vielen Geschenke an die meist einfache Bevölkerung - und die großzügige Mild- und Wohlfahrtstätigkeit, die er sein Leben lang freudig seinem Volke zuteil werden ließ, in einzigartiger Weise! Auch seine Schlossbauten, sowie sämtlichen anderen seiner Schöpfungen und sein Mäzenatentum gegenüber Richard Wagner mit dessen grandiosem Werk, dem Kunsthandwerk und anderen Künstlern, ist Ausdruck und die erfolgreiche Umsetzung dieses göttlichen Auftrags zugleich - das Licht in die Welt und zu den Menschen zu bringen. Weit über seine eigene Lebenszeit auf Erden hinaus, ist dies diesem König, bis in die heutige Zeit und sicher auch für die Zukunft, auf königliche Art und Weise gelungen!

"Die Christbescheerungen Ludwigs II. brachten einen Hauptzug im Charakter des Königs, Anderen Freude zu machen, zur vollen Geltung. Schon im November ließ er sich zur Ansicht alle möglichen Gegenstände nach Hohenschwangau senden. Die königlichen Zimmer verwandelten sich dann in einen Bazar, in dem sich Juwelen, Seide und Sammt, Bücher, Photographien, Elfenbeinschnitzereien, Vasen und Flacons in reizender Mannigfaltigkeit ausbreiteten. ... Bisweilen machte es ihm Vergnügen, wie im Märchen den Hans im Glück, durch eine kostbare Gabe zu verblüffen, und da geschah es, daß ein kleiner Rosselenker ein Kleinod bekam, das er sich im höchsten Flug seiner Wünsche nicht hätte träumen lassen. ... Im großen Ganzen entfaltete der König eine Freigebigkeit und einen Glanz, wie es in den Feengeschichten erzählt wird."(*5) Berichtet Luise von Kobell.

Wie auch für die Christen heute, so lag wohl die tiefere Bedeutung und der Sinn von Weihnachten für Ludwig als zentraler Mittelpunkt, darin, die Geburt Jesu, des Erlösers und Messias zu feiern. Gott sandte seinen einzigen Sohn vom Himmel herab um die Menschen von ihrer Sündenlast zu befreien. Dieses höchste Geschenk der allumfassenden göttlichen Liebe, drücken auch in heutiger Zeit als Symbol dafür, die von Herzen kommenden Geschenke aus, welche sich die Menschen am Heiligen Abend gegenseitig überreichen. Diese Gabe beschränkte sich für ihn jedoch nicht nur auf die Zeit von Weihnachten, Geburtstage oder Jubiläen, sondern waren ihm das ganze Jahr über und zwar bei jeder sich bietenden Gelegenheit, eigen. Seine Mutter vermerkt hierzu über die Freigebigkeit ihres Sohnes: "... und schenkte von Kindheit an gern Anderen von seinem Eigenthum, Geld und Sachen."(*6)

"... er gab, weil er Freude machen wollte, weil er nicht der Beschenkte sein wollte, sondern sich an der Freude anderer erfreuen konnte. ... seine Augen hatten jenen eigenartigen Glanz, wenn er die Beglückung und Freude der Beschenkten in deren Gesichtern lesen konnte." Berichtet der königliche Postillion Max Maier.(*7)

Da der König auch für den Christbaum eine besondere Vorliebe hatte, verlangte er für das Bescherungszimmer seines Appartements in der Münchner Residenz, zu Weihnachten im Jahre 1870 einen ganzen Wald von Christbäumen von seinem Hofsekretär. "Der Eindruck den ein auf angegebene Art decoriertes Zimmer machen müsste", so der Wortlaut, "wäre ein freier Platz in einem mit vielen Weihnachtslichtern erleuchteten Walde."(*8) "Er schätzte dieses weihnachtliche Symbol als ein Zeichen der Hoffnung auf neues Leben in der dunklen, kalten Winterzeit. Das Grün des Tannenbaums, dazu das Licht der Kerzen symbolisierte auch für ihn jene Lebenskraft, die in wintergrünen Gewächsen steckt. ... Sie alle wurden als Leben spendende Symbole geschätzt. So wie der Geburt des Heilands Heilkraft entströmt, so sprach man diese Wirkung auch dem Christbaum zu."(*9)

Da für Ludwig II. der Frieden über Allem stand, lag ihm die Friedensbotschaft des Engels bei der Geburt Jesu aus dem Evangelium nach Lukas, ganz besonders am Herzen. "... und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen" (Lukas 2,14), denn er wollte zeitlebens ein Friedensfürst sein!

Schwingen Sie sich während des Räucherns auf in lichte Höhen durch die erlösende und befreiende Energie des Weihnachtsfestes und verspüren Sie ein Gefühl des inneren Friedens, der himmlischen Wonne und des Wohlgefühls. Lassen Sie sich bezaubern, inspirieren und tragen. Folgen Sie den so entstehenden Gedanken und Empfindungen, denn sie sind ein Geschenk und nur für Sie bestimmt!

Entdecken Sie den geheimnisumwobenen "Märchenkönig" am Weihnachtsfest in diesen Facetten neu für sich und tauchen mit ihm ein in die tiefgründigen Geheimnisse dieses Licht- und Friedensfestes. Erleben Sie diese festliche und wohl besinnlichste Zeit des Jahres zusammen mit König Ludwig II. auf märchenhafte Weise!

"Er war ein König! König jeder Zoll;

Schön, stolz und frei und aller Hoheit voll

Und gebefroh und gütig wie ein Kind,

Und märchengläubig, wie die Kinder sind!

Und glücklich machen wollt' er immerdar,

Der selber doch so wenig glücklich war! ..."

(Fritz von Ostini)*10

"Als guter Engel durch das Land

Gehst Du zu heilen und zu stillen

Mit rast- und ruheloser Hand,

Wo noch des Kummers Thränen quillen.

Gesegnet sei Dir Hand und Fuß!

Gott schmückt Dich mit der schönsten Krone,

Des Volkes Blick, des Landes Gruß

Folgt Dir auf Weg und Steg zum Lohne!"

(Prof. Schad über Ludwig II.)*11

Inhalt: Verschiedene Weihrauch-Sorten, Myrrhe, Fichtenharz, Bienenwachs, ätherische Öle, u.a., 30 g oder 50 g im Aroma-Kraftpapier-Beutel

Quellen:

(*1)Schweiggert, Alfons: Weihnachten mit König Ludwig II.. Husum, 2013 Seite 19

(*2)Schweiggert, Alfons: Weihnachten mit König Ludwig II.. Husum, 2013 Seite 5

(*3,*4)Schweiggert, Alfons: Weihnachten mit König Ludwig II.. Husum, 2013 Seite 66

(*5)Kobell, Luise von: Unter den vier ersten Königen Bayerns - Nach Briefen und eigenen Erinnerungen. 2. Band. München, 1894 Seite 197-200

(*6)Böhm, Gottfried von: Ludwig II. König von Bayern - Sein Leben und seine Zeit. 2. Auflage. Berlin, 1924 Seite 3

(*7)Hausner, Hermann M.: LUDWIG II. VON BAYERN - Berichte der letzten Augenzeugen. München, 1961 Seite 51

(*8,*9)Schweiggert, Alfons: Weihnachten mit König Ludwig II.. Husum, 2013 Seite 37

(*10)Schweiggert, Alfons: Weihnachten mit König Ludwig II.. Husum, 2013 Seite 14

(*11)Craemer, Joseph Ludwig: Königs-Historien - Was sich die Bayerischen Königsschlösser erzählen. 1. Teil. München, 1894 Seite 127

Siehe auch unser "Quellenverzeichnis" mit der Übersicht aller Bücher der von uns verwendeten und empfohlenen "Ludwig II." Literatur.

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